Instrumente eines modernen Beteiligungsmanagements (Grundlagenseminar)

Ort: Berlin

Zeitraum:

07.05.2019 10:00 Uhr – 08.05.2019 15:00 Uhr
In den letzten Jahren sind die quantitativen und qualitativen Anforderungen an die Beteiligungsverwaltung der öffentlichen Hand stetig gestiegenen. Dabei ist jedoch die Organisation des Beteiligungsmanagements bundesweit sehr unterschiedlich gestaltet. Hinsichtlich der organisatorischen Ansiedlung des Beteiligungsmanagements werden sowohl Lösungen innerhalb als auch außerhalb der Verwaltung gewählt. Es werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten beleuchtet. Die Ressourcenoptimierung im Beteiligungsmanagement setzt eine klare Regelung zur Steuerung von Beteiligungen vor Ort voraus. Viele Städte und Gebietskörperschaften haben sich mit sog. Public Corporate Governance Kodixies (kurz: PCGK) klare Regelungen getroffen. Dabei ist jedoch für den Erfolg die operative Umsetzung von entscheidender Bedeutung.

Das Beteiligungscontrolling bekommt für das Beteiligungsmanagement eine immer stärkere Bedeutung um die steigenden Ansprüche an die Transparenz und Steuerung der Beteiligungsunternehmen erfüllen zu können. Es werden Anregungen gegeben wie zeitnah und mit ausreichenden Informationen durch kluge interne Arbeitsprozesse des Beteiligungsmanagements Berichte für Aufsichtsratsmitglieder und dem Gesellschafter erstellt werden können. Darüber hinaus werden die aus einer Spezialsoftware für das Beteiligungsmanagement (Anteilsbesitz- Management- Informationssystem; kurz AMI) generierten standardisierten Berichte (sog. BO-Berichte) vorgestellt.

Um das Potential und die Grenzen des öffentlichen Sektors beurteilen zu können, bedarf es eines aktiven Risikomanagements des Beteiligungsmanagements. Im Sinne einer vorausschauenden und nachhaltigen (Haushalts-) Steuerung erscheint es angebracht, mit Hilfe eines strukturierten-systematischen Vorgehens Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Darüber hinaus werden für ein effizientes und nachhaltiges Beteiligungsmanagement Instrumente für die Stärkung der internen und externen Geschäftsprozesse vorgestellt und erläutert. Schließlich ist das Befolgen von Regeln jedweder Art (sog. Compliance) gerade auch für Unternehmen der öffentlichen Hand von zentraler Bedeutung. Dabei sind Korruption und Verletzung von Datenschutz und IT-Sicherheit neben weiteren unternehmensindividuellen Risikogebieten die wichtigsten Compliance-Risiken. Für das Erscheinungsbild nach außen und auch für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter sind moderne Compliance-Regelungen von erheblicher Bedeutung, wobei gerade für kleinere und mittlere Beteiligungsunternehmen der organisatorische Aufwand dabei so gering wie möglich zu halten ist.

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