Aufsichtsratsarbeit für Entscheider und Vertreter der Beteiligungsverwaltung

05.05.2017, Bonn
Externer Link:
Gegenstand des Seminars

Die (politischen) Vertreter der öffentlichen Hand werden in den Gremien der Beteiligungsgesellschaften Ihrer Gebietskörperschaft mit sehr unterschiedlichen, oftmals auch schwierigen rechtlichen Anforderungen konfrontiert. Dabei haben sich rechtlichen Anforderungen an die erfolgreiche Aufsichtsratsarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Schließlich hat sich auch der Anspruch an die Steuerung und Transparenz der Unternehmensführung in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen; eine Entwicklung, die sich in jüngster Zeit noch verstärkt hat.

Dabei treten auch die Fragestellungen Gemeinwohlorientierung vs. Wirtschaftlichkeit, nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage der öffentlichen Hand, bei kommunalen Unternehmen in den Vordergrund. Aus praktischer Sicht kann die strategische Rolle des Aufsichtsrats durchaus von Vorteil sein, da die Beteiligungsunternehmen von Kenntnissen und Erfahrungen der Aufsichtsratsmitglieder profitierten, zumal häufig die Aufsichtsräte der kommunalen Unternehmen mit den wesentlichen kommunalpolitischen Akteuren besetzt sind.

Auch die Anforderung an das Management öffentlicher Unternehmen ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Entwicklung der Geschäftsführervergütung in öffentlichen Unternehmen zu betrachten. Denn sie ist eines der zentralen Steuerungsinstrumente und somit ein wichtiger Teil der „Good Governance“ der öffentlichen Hand. Aber auch wegen der erhöhten Sensibilität der Öffentlichkeit beim Thema „Managergehälter“ unterliegen auch die Geschäftsführerbezüge einer verstärkten Beobachtung.

Kategorien